Streifeneder Unternehmensgruppe
Kontakt
Benötigen Sie Hilfe?
Kontaktieren Sie uns.

Streifeneder Tierorthopädie · Tierversorgung
Moosfeldstraße 10
82275 Emmering
08141 61068832
08141 6106565
info@tierortho.de

Mauke

  1. Was ist Mauke?
  2. Was können die Ursachen für Mauke sein?
  3. Welche Symptome treten bei Mauke auf?
  4. Wie kann Mauke diagnostiziert werden?
  5. Welche Folgen kann Mauke haben?
  6. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Mauke?
  7. Wie können Sie Ihr Pferd zusätzlich unterstützen?

 

Was ist Mauke?

Mauke ist eine Entzündung der Haut in der Fesselbeuge beim Pferd. Sie betrifft vor allem die Hinterhand. Besonders gefährdet sind Pferde mit langem Fesselbehang.

Mauke tritt häufiger im Winter auf. Die Erkrankung beginnt mit einer Hautrötung im Bereich der Fesseln, die sich zu einem Ekzem mit Krustenbildung weiterentwickelt. Sobald sich die Krusten ablösen, entstehen rote, gefurchte Wucherungen, die bluten können und stinkendes Sekret absondern. 

Kommt es dabei zu Zerstörungen von Gewebe, sogenannten Nekrosen, spricht man von Brandmauke

Warzenmauke betrifft vor allem Kaltblüter. Es entstehen warzenartige Wucherungen, die das Bein stark beeinträchtigen können.

Mauke kann sich von der Fesselbeuge aus weiter ausbreiten und sogar das Karpal- oder das Sprunggelenk erreichen.

Eine zusätzliche bakterielle Sekundärinfektion kann die Situation verschlimmern. 


Was können die Ursachen für Mauke sein?

Mauke ist eine Erkrankung, die durch mehrere Faktoren begünstigt wird – angeborene Bedingungen und Umweltfaktoren. Erhöhte Gefahr besteht bei Pferden mit langem Fesselbehang (Friesen, Kaltblüter). Auch weiße Abzeichen an den Beinen können ein Risikofaktor sein, da Mauke häufiger auf unpigmentierter Haut auftritt.

Feuchter Untergrund, Nässe und Schmutz, sowie häufiges Training auf sandigem Boden beanspruchen die Haut sehr stark. Außerdem können Milben und bakterielle Infektionen eine Rolle spielen. 


Welche Symptome treten bei Mauke auf?

Erstes Symptom ist eine Rötung in der Fesselbeuge. Diese Rötung entwickelt sich weiter zu Verdickungen (Papeln), Krusten oder Rissen. Die betroffene Stelle nässt und ist entzündet.

Starker Juckreiz tritt auf – das Pferd stampft häufig, außerdem reibt oder nagt es an den Beinen.

Im weiteren Verlauf kann es sogar zu Lahmheit kommen.


Wie kann Mauke diagnostiziert werden?

Das klinische Bild der Mauke ist gut zu erkennen, sodass die Diagnose meist keine Probleme bereitet.

Besteht der Verdacht auf eine Infektion mit Bakterien oder Milbenbefall, kann ein Abstrich genommen werden, um den Erreger genauer zu bestimmen. Dies geschieht durch eine Keimbestimmung und ein Antibiogramm.


Welche Folgen kann Mauke haben?

Mauke verschlimmert sich und kann chronisch werden, wenn sie nicht behandelt wird. Wucherungen und Zerstörung von Gewebe beeinträchtigen das erkrankte Pferd stark. Es kommt zu Schwellungen und Lahmheit

Von der Fesselbeuge aus kann die Mauke sich ausbreiten und weiter nach oben wandern, bis zum Karpalgelenk oder Sprunggelenk.

Eine Phlegmone (Einschuss) ist eine Entzündung unter der Haut, die bei Mauke zusätzlich entstehen kann. Lymphgefäße entzünden sich und das betroffene Bein schwillt plötzlich stark an. 

Bei einer bakteriellen Infektion besteht die Gefahr, dass sie sich ausweitet. Es kann zu einer Sepsis (Blutvergiftung) kommen, die im schlimmsten Fall tödlich endet.


Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Mauke?

Besonders wichtig ist es, die Fesseln sauber und trocken zu halten. Nasse Koppeln oder feuchte Einstreu müssen unbedingt vermieden werden.

Bei langem Fesselbehang ist es hilfreich, diesen etwas zu kürzen – aber Achtung: werden die Haare zu stark abgeschnitten, kann der Fesselbereich dadurch zusätzlich gereizt werden.

Desinfizierende, heilungsfördernde und hautpflegende Salben, auch als Salbenverband, helfen dabei, Mauke einzudämmen. 

Liegt ein Befall mit Milben oder anderen Parasiten vor, werden geeignete Antiparasitenmittel im betroffenen Bereich aufgetragen.

Eine bakterielle Infektion kann mit einem passenden Antibiotikum behandelt werden.

Wenn das erkrankte Pferd unter Lahmheit leidet, wird es durch Boxenruhe geschont und entlastet.


Wie können Sie Ihr Pferd zusätzlich unterstützen?

Die EquiCrown Bandagen helfen Ihnen, den Lymphabfluss Ihres an Mauke erkrankten Pferdes zu verbessern. Durch ihre Kompressionsfunktion verringern die Bandagen die Gefahr von Schwellungen und angelaufenen Beinen. 

Die EquiCrown fit Silver Bandage eignet sich durch ihre antibakterielle Wirkung ganz besonders für den Einsatz bei maukegefährdeten Pferden. Sie passt sich an unterschiedliche Beinumfänge an und sitzt deshalb immer gut, auch bei leicht geschwollenen Gliedmaßen.

Das Silberwunderspray (Kolloidales Silber) ist ein unkompliziertes Spray, das entzündungshemmend, antibakteriell und desinfizierend wirkt. Nutzen Sie es, um betroffene Bereiche sauber zu halten und die Maukebehandlung zu unterstützen

Mit der Bienenwundercreme können Sie wunde und gereizte Bereiche besonders intensiv pflegen. Natürliche Inhaltsstoffe wie Propolis, Bienenwachs und Olivenöl halten die Haut weich und geschmeidig. Tragen Sie die Bienenwundercreme regelmäßig auf, um gefährdete Haut vorbeugend zu schützen.

Das Bienenwunderspray ist eine schnelle, wirksame Pflege für zwischendurch. Das leichte Spray zieht sofort ein und fettet nicht. Kraftvolle Wirkstoffe aus der Natur wie Honig, Gelee Royal und Propolis pflegen und entspannen die Haut. Einfach aufsprühen – vorbeugend, oder um die Behandlung zu unterstützen.

Das Pflegewunderspray für Wundstellen unterstützt die Heilung von wunden Stellen auf sanfte, natürliche Weise. Mandelöl, Sanddornöl, Mumijo und das speziell energetisierte Wasser 'aqua + energy' sorgen mit ihren pflegenden und heilungsfördernden Eigenschaften für ein gutes Hautklima.