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Was tun, wenn Ihr Hund alles anknabbert?

Wenn spitze Hundezähne dauerhafte Spuren an Türen, Wänden, Stuhlbeinen oder Möbeln hinterlassen, ist das ärgerlich und teuer – und oft zusätzlich Auslöser für Stress mit dem Vermieter. Schaffen Sie Abhilfe mit unseren Tipps!

Warum knabbern manche Hunde alles an?
  • Welpen haben ein hohes Kaubedürfnis. Ähnlich wie Menschenbabys entdecken sie die Welt auch über das Maul. Außerdem macht ihnen der Zahnwechsel von den Milchzähnen zum bleibenden Gebiss zu schaffen. Das Zahnfleisch juckt und schmerzt.
  • Langeweile kann ein Auslöser sein. Ein Hund, der nicht genügend ausgelastet ist, sucht sich selbst eine Beschäftigung. 
  • Manche Hunde beruhigen sich durch Kauen und Knabbern, wenn sie unter Stress stehen.
  • Ein Hund, der nicht richtig gelernt hat, allein zu bleiben, kann aus Stress oder Langeweile beginnen, Möbel anzuknabbern.

Was können Sie tun, wenn Ihr Hund die Möbel anknabbert?
  1. Als Erste-Hilfe-Maßnahme können Sie besonders gefährdete Möbel oder Türen im Haus mit einem bitteren Fernhaltespray besprühen.
  2. Stellen Sie Ihrem Hund verschiedene Kauartikel zur Verfügung. Erlaubte Kaumöglichkeiten sind für Welpen besonders wichtig, aber auch für erwachsene Hunde ist Kauen und Knabbern ein Grundbedürfnis. 
  3. Im Zahnwechsel wirkt Kälte besonders wohltuend. Füllen Sie ein hohles Kauspielzeug (zum Beispiel ein Kegel aus Naturkautschuk) mit Hüttenkäse, Joghurt oder Quark, und streuen Sie ein paar Leckerli mit hinein. Nach wenigen Stunden im Tiefkühler ist ein leckeres Knabber-Eis für Ihren Hund entstanden.
  4. Trainieren Sie mit Ihrem Hund Ruhe. Hunde haben ein hohes Schlaf- und Ruhebedürfnis, das sie oft nicht erfüllen, weil sie trotzdem gerne viel erleben wollen. Mit Hilfe von Deckentraining oder Boxentraining helfen Sie Ihrem Vierbeiner, gezielt zu entspannen.
  5. Lasten Sie Ihren Hund geistig aus. Viele Hunde stehen ständig unter Strom und haben ein hohes Bewegungsbedürfnis. Wenn Sie Ihren Hund rein körperlich auspowern – mit Laufen, Radfahren oder Wurfspielen – erwartet er nur jeden Tag noch mehr. Versuchen Sie es neben der nötigen Bewegung mit Konzentrationsübungen, Schnüffelspielen, Denkaufgaben und Zirkuslektionen.
  6. Beißt Ihr Hund nur in Ihrer Abwesenheit an den Möbeln herum, beginnen Sie mit einem grundlegenden Training zum Alleinbleiben.


Verzweifeln Sie nicht – Hunde sind ihr Leben lang lernfähig. Investieren Sie etwas Zeit, dann können Sie sich schon bald über unbeschädigte Möbel freuen.