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So wird Ihr Hund ein entspannter Beifahrer

Nicht jeder Hund fährt gerne im Auto mit.

  • Manche Hunde werden nervös und zappelig oder haben Angst.
  • Einige kratzen und scharren oder versuchen, sich aus dem Auto zu befreien.
  • Besonders anstrengend ist ein Hund, der im Auto immer wieder jault oder bellt.
  • Im schlimmsten Fall wird dem Hund sogar schlecht – er muss sich im Auto übergeben.


Die gute Nachricht: mit dem richtigen Training können Sie aus nahezu jedem Hund einen entspannten Beifahrer machen! Es lohnt sich, etwas Zeit und Arbeit zu investieren, damit Sie Ihren vierbeinigen Freund stressfrei im Auto mitnehmen können.

  1. Der Grundstein wird schon bei der ersten gemeinsamen Autofahrt gelegt: Bitten Sie den Züchter oder das Tierheim, Ihren Welpen oder Hund vor der Abholung nicht zu füttern. Mit einem leeren Magen ist die Gefahr geringer, dass Ihrem Hund übel wird und er sich unterwegs übergeben muss. So verhindern Sie von Anfang an, dass Ihr Hund ein schlechtes Gefühl mit dem Auto verknüpft.
  2. Wenn Sie eine Transportbox nutzen, gewöhnen Sie Ihren Hund allmählich daran: Füttern Sie ihn in der Box und lassen Sie ihn mehrfach ein- und aussteigen, ohne loszufahren. Legen Sie ein Ihrem Hund vertrautes Kissen in die Kiste, oder eine Decke, die nach Ihnen riecht. Auch das Ruhewunderspray oder Ruhewunderkissen kann auf natürliche Weise entspannend wirken.
  3. Holen Sie Ihren Hund nicht aus der Box heraus, wenn er kratzt oder jault. Warten Sie ab, bis er für einen kurzen Moment wirklich ruhig ist. Sonst kann er schnell auf die Idee kommen, dass die Tür aufgeht, wenn er nur penetrant genug ist.
  4. Steigen Sie mit Ihrem Hund immer wieder ins Auto ein und wieder aus. Legen Sie ihm ein Spielzeug hinein, lassen Sie ihn Leckerlis im Auto finden, oder setzen Sie sich zum Streicheln gemeinsam in den Kofferraum. 
  5. Lassen Sie sich Zeit! Starten Sie erst dann zu einer kurzen Fahrt, wenn Ihr Hund entspannt an seinem Platz liegt oder sitzt.
  6. Nehmen Sie Ihren Hund immer wieder zu ereignislosen Autofahrten mit: Wenn Sie die Kinder von der Schule abholen oder wenn Sie tanken müssen, kann Ihr Hund dabei sein. So wird das Auto zum normalen Bestandteil seines Alltags.
  7. Hat Ihr Hund früher schon schlechte Erfahrungen mit dem Auto gemacht, ist besondere Geduld gefragt. Es dauert, bis unangenehme Erinnerungen getilgt werden. Scheuen Sie sich nicht, einen Trainer um Rat zu bitten – oft helfen schon eine oder zwei Trainerstunden, um auf den richtigen Weg zu kommen.


Ganz wichtig: Ihr Hund sollte bei jeder Fahrt ausreichend gesichert sein! Ein Anschnallgurt, eine Transportbox oder ein solides Trenngitter gehören zur unverzichtbaren Grundausstattung.